LL.M. Wirtschaftsstrafrecht

Konsekutiver Masterstudiengang für Juristinnen und Juristen

Studienprofil und -inhalte

Der auf dem rechtswissenschaftlichen Studium aufbauende Masterstudiengang befasst sich mit dem Wirtschaftsstrafrecht einschließlich Steuer- und Umweltstrafrecht sowie mit dem spezifischen Strafverfahrensrecht. Daneben runden Leistungsnachweise in den wirtschafts- und steuerrechtlichen Grundlagenfächern sowie die Teilnahme an fachübergreifenden Verbundveranstaltungen zur Fahndung, Ermittlung und Verteidigung in Wirtschaftsstrafsachen (mit dem Schwerpunkt Compliance) das Studienangebot ab. Durch die Kooperation mit zahlreichen Dozentinnen und Dozenten aus der Praxis – Richtern, Staatsanwälten und Strafverteidigern sowie Finanz- und Unternehmensjuristen – wird den Studierenden zudem ein vertiefter Einblick in die berufstypische Wirklichkeit geboten.

Fachspezifika an der Universität Osnabrück

Der Masterstudiengang Wirtschaftsstrafrecht ermöglicht den Studierenden, die im rechtswissenschaftlichen Studium erworbenen Grundkenntnisse im Wirtschaftsstrafrecht breit gefächert zu vertiefen. Die zweisemestrige Ausbildung findet ausschließlich an der Universität Osnabrück statt. Die Absolventinnen und Absolventen schließen das Studienprogramm mit dem „Master of Laws (LL.M.) Wirtschaftsstrafrecht“ ab.

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Das Wirtschaftsstrafrecht zählt zu den aufstrebenden Tätigkeitsfeldern für Juristinnen und Juristen. Neben der „klassischen“ Betätigungsmöglichkeit als Strafverteidiger in Wirtschaftsstrafsachen eröffnen sich vielfältige Arbeitsmarktaussichten. Die Absolventinnen und Absolventen sind prädestiniert für das Richteramt in Wirtschaftsstrafkammern, die Schwerpunktstaatsanwaltschaften, die Finanzbehörden oder die Unternehmensberatung.

Zeitlicher Rahmen und Studienorganisation

Das Studium hat einen Umfang von zwei Semestern (Regelstudienzeit) und beginnt jeweils nur zum Wintersemester (etwa Mitte Oktober). Der Masterstudiengang umfasst neben der Anfertigung der Masterarbeit eine Vielzahl von Lehrveranstaltungen an den Tagen Donnerstag bis Samstag und das die Lehrveranstaltungen begleitende individuelle Eigenstudium (insbesondere die Vorbereitung und Durchführung von studienbegleitenden Prüfungsleistungen). Eine Übersicht über die einzelnen Module enthält der Studienverlaufsplan.

Die Lehrveranstaltungen sind für alle Studierenden verpflichtend.

Unterrichtssprache und Sprachkenntnisse

Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Es sind keine spezifischen Fremdsprachenkenntnisse erforderlich.

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für den Zugang zum Masterstudiengang Wirtschaftsstrafrecht ist eine bestandene Erste Juristische Prüfung. Um einen nahtlosen Anschluss an das Studium der Rechtswissenschaften zu ermöglichen, ist eine Zulassung auch schon vor dem Erwerb des Abschlusszeugnisses möglich, sofern nachgewiesen wird, dass der Abschluss bis zum Ende des ersten Semesters des Masterstudiengangs erreicht werden wird.  Für den Abschluss des Studiengangs mit der Masterarbeit ist das Bestehen der Ersten Juristischen Prüfung erforderlich.

Es ist zudem möglich als Bachelor-Absolventin oder Bachelor-Absolvent zugelassen zu werden. Voraussetzung dafür ist der Nachweis von 240 ECTS und die fachliche Eignung im Strafrecht. Nach § 2 Abs. 3 ZugO gilt die fachliche Eignung als nachgewiesen, wenn die Bewerberin oder der Bewerber strafrechtliche Kenntnisse nachweisen kann, die denen entsprechen, die in dem viersemestrigen Grundstudium eines rechtswissenschaftlichen Studiengangs vermittelt werden, der zur Ersten Juristischen Prüfung führt.

 

Kosten

Das Entgelt beläuft sich auf 1.250,- € pro Semester. Der von allen Studierenden der Universität Osnabrück zu entrichtende Semesterbeitrag beläuft sich derzeit je Semester auf ca. 340,- €.

Bewerbungsschluss

Die Bewerbung ist jeweils bis zum 15. September möglich. Bewerbungen erfolgen online über die Seite der Universität Osnabrück. Um zum Bewerbungsformular zu gelangen klicken Sie bitte hier.

Für internationale Bewerberinnen und Bewerber gelten abweichende Bewerbungstermine und -adressen. Zusätzlich müssen ausreichende Deutschkenntnisse nachgewiesen werden. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Universität Osnabrück über diesen Link.